Warum gibt es die Futterschule Tirol?

Der Futtermarkt ist in den letzten Jahren schlicht und ergreifend unüberschaubar geworden. Gott sei Dank dürfen wir Hunde ja mit ins Tiergeschäft. Da gibt es Regale über Regale voll mit Hundefutter.  Da gibt es Spezialfutter jeder Art z. B. für den Pudel oder das Stadthundefutter - angepasst an die Lebensumstände. Ich würde auch das Mopsfutter fressen - riecht gut. Die Werbung verspricht unseren Menschen ein langes Hundeleben, glänzendes Fell, Gesundheit und den Geschmack von Gourmetfutter zum unschlagbar günstigen Preis. Für unsere Zweibeiner ist es kaum mehr möglich, hier die richtige Wahl zu treffen.

Viele Menschen stellen sich auch die Frage, ob wir Hunde durch Fertigfutter krank werden. In der Tat treffen auch wir immer mehr kranke Hunde. Da gibt es Kollegen, die uns hier in der Leutasch besuchen, keine Haare mehr haben und sich unentwegt kratzen. Von den Pensionsbesuchern haben viele Spezialfutter, weil sie z. B. an der Bauchspeicheldrüse erkrankt sind, Harnsteine haben, bestimmte Futterbestandteile nicht mehr vertragen und vieles mehr. Die Menschen sind oft verzweifelt, weil sie nicht mehr wissen, was sie füttern sollen. Ratschläge vom Nachbarn, der Freundin der Cousine, dem Friseur oder vom Züchter gibt es genug. Im Zweifelsfall soll dann "BARFEN" jedes Problem lösen. So ist es aber nicht.

Die "richtige" Fütterung nicht gibt es nicht.  Die Entscheidung, wie wie wir Hunde gefüttert werden, ist immer eine individuelle Entscheidung bei der unterschiedliche Faktoren wie z. B. das Alter, der Gesundheitszustand oder auch die Familienorganisation berücksichtigt werden müssen.

In der Futterberatung sucht Frauchen für Dich und Deinen Menschen die bestmögliche Lösung - abseits der Grabenkämpfe zwischen den verschiedenen Futterphilosophien.

Es ist aber nicht zu leugnen, dass Frauchen ein Fan von Frischfütterung ist. Wir bekommen rohes Fleisch, Gemüse, Obst und Kohlenhydrate. Fertigfutter für uns Hunde ist für Frauchen so, als ob sich ein Mensch sein ganzes Leben von Konservendosen, Fertiggerichten und Tütensuppe ernährt. Da ist ja die Frage, wer von den Menschen glaubt, dass das echt gesund ist.

Es gibt aber auch die anderen Extreme: Menschen, die einfach ohne Plan so "herum barfen". Frei Schnauze gibt es rohes Fleisch und Gemüse  - ohne darauf zu achten, wie viel wir Hunde brauchen. Der Wolf hat ja schließlich auch keinen Futterplan. Stimmt - er wird in freier Wildbahn auch nicht sehr alt. Barfen ohne Sachkenntnis geht damit genauso wenig. Stimmt die Zusammensetzung beim BARFEN nicht, kommt es genauso zu Erkrankungen und Verhaltensproblemen wie bei einer Ernährung mit einem falschen Fertigfutter. Deshalb schimpfen auch viele Tierärzte über das planlose Barfen.

Und genau deshalb gibt es jetzt bei uns die Futterschule Tirol für Menschen. Frauchen unterstützt Eure Menschen

  • durch indivduelle Futterberatung und Futterpläne sowie
  • durch Seminare rund um das Thema Hundefutter.

Wer von Euch einen Futterplan braucht, darf hier weiter klicken.

Zu den Seminaren geht es hier entlang.

Und wer von Euch ein paar Überkilos hat, ist bei den "pfundigen Hunden" richtig.